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Ausbildung zum Pferdesachkundenachweis nach § 11

Du möchtest dich auf den Pferdesachkundenachweis nach § 11 vorbereiten? Teste jetzt dein Wissen mit kostenfreien Aufgaben. In diesem Beitrag zeigen wir dir alle wichtigen Themen zur Ausbildung zum Pferdesachkundenachweis und wie sie aufgebaut ist. Außerdem findest du die besten Tipps, wie du dich auf die Prüfung vorbereiten kannst.
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Pferdesachkundenachweis nach § 11

Themen im Beitrag

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Pferdehaltung Grundwissen Kurztest

Testumfang: 12 Fragen
Zeitlimit: 6 Minuten

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1 / 12

Welche der folgenden Gruppen gehört nicht zu den bekannten Gruppen, in die Pferde unterteilt werden können?

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Welches Pferd kann man von der Rasse der Ponys ausschließen?

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Wie viele Zähne hat ungefähr das Gebiss eines ausgewachsenen Pferdes?

4 / 12

Welche Disziplinen werden beim Vielseitigkeitsreiten durchgeführt?

5 / 12

Wie heißt die Sportart, die man mit einer Art “Schläger” auf Pferden spielt?

6 / 12

Welches der folgenden Tiere hat nichts mit Pferden zu tun?

7 / 12

Welche Geschwindigkeit kann ein Pferd über kurz Strecken erreichen?

8 / 12

Was bedeutet es, wenn ein Pferd seine Ohren an den Kopf anlegt?

9 / 12

Wofür stehen die Bezeichnungen Blesse, Flocke und Laterne beim Pferd?

10 / 12

Bis zu welcher Größe zählt ein Pferd als Pony?

11 / 12

Welches Pferd soll vom Temperament her am ruhigsten sein?

12 / 12

Zusammen mit Eseln und Zebras gehören die Pferde zur Familie der …

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Komplettpaket

Die Ausbildung zum Pferdesachkundenachweis nach § 11 des Tierschutzgesetzes (TierSchG) ist eine wichtige Voraussetzung für Personen, die beruflich oder gewerblich mit Tieren arbeiten. Besonders wichtig ist dieser in den Bereichen Pferdehaltung und Pferdezucht.

Um das Wohl der Pferde in allen Bereichen zu gewährleisten, benötigen die verantwortlichen Personen die nötige Fachkenntnisse und die rechtliche Expertise. Die Ausbildung beinhaltet theoretisches Lernmaterial welches unter anderem die Anforderungen an die Unterbringung von Pferden, die Grundlagen der Pferdegesundheit und -ernährung sowie rechtliche Bestimmungen behandelt.

Am Ende der Ausbildung müssen die Teilnehmer eine Prüfung ablegen, die ihre Sachkunde und ihre Fähigkeit, die erlernten Kenntnisse zukünftig in der Praxis anzuwenden, nachweist.Die Erlangung des Pferdesachkundenachweises ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch ein wichtiger Schritt, um das Wohl der Tiere zu sichern und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihnen zu fördern.

Pferdesachkunde Prüfung Vorbereitung

Wann brauche ich den Pferdesachkundenachweis?

Der erfolgreiche Abschluss des Sachkundenachweises ist Voraussetzung für die Erlaubnis, ein berufliches Tätigkeitsfeld auszuüben, welches sich rund um das Thema Pferd dreht. Der Nachweis muss regelmäßig aktualisiert werden, um sicherzustellen, dass die Fachkenntnisse stets dem aktuellen Stand der Wissenschaft und der gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Der Sachkundenachweis nach § 11 Tierschutzgesetz ist vor allem für Personen erforderlich, die in Berufen tätig sind, in denen sie regelmäßig mit Pferden arbeiten – beispielsweise Pferdehalter, Reitlehrer, Züchter oder auch Betreiber von Reitschulen.

 

Themen des Pferdesachkundenachweises

 

Geschichte und Grundlagen der Pferdehaltung – Evolution und Geschichte des Pferdes

Pferdefütterung

Pferdegesundheit & Hufkunde

TSchG & Unfallverhütung & Transport

Abläufe des Pferdesachkundenachweis? Was erwartet mich?

Der Ablauf des Sachkundenachweis für Pferde kann je nach Anbieter und Bundesland unterschiedlich aufgebaut sein. Grundsätzlich folgen die Schulungen und Prüfungen dennoch einem festgelegten Schema, das alle Teilnehmer optimal auf die zukünftigen Tätigkeiten vorbereitet.

1. Anmeldung und Vorbereitung
Dies kann sowohl in Form von Präsenzveranstaltungen, als auch in Online-Kursen geschehen. Vor
Beginn der Ausbildung erhält jeder Teilnehmer ein Informationspaket, das alle relevanten
Kursinhalte und Termine umfasst – dieses kann als optimal Vorbereitung genutzt werden.

2. Theoretische Ausbildung
Die theoretische Ausbildung vermittelt alle wichtigen Inhalte zum Thema Pferdehaltung, Pflege
und Tierschutz.

3. Abschlussprüfung
Am Ende der Ausbildung steht eine Prüfung, die aus einem theoretischen Teil (Multiple-Choice-Fragen oder offene Fragen). In der Theorieprüfung werden die erworbenen Kenntnisse abgefragt.

4. Ausstellung des Nachweises
Nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung erhalten die Teilnehmer den
Pferdesachkundenachweis, der sie berechtigt, beruflich mit Pferden zu arbeiten – sei es als
Pferdehalter, Reitlehrer, Züchter oder Betreiber einer Reitschule.

Zusatz: Praktische Ausbildung
Neben der Theorie ist auch die praktische Ausbildung ein zentraler Bestandteil des Pferdesachkundenachweises. Hier geht es darum, das Gelernte in die Praxis umzusetzen und sicher im Umgang mit Pferden zu werden. Der praktische Bereich ist nicht Pflicht und wird meist nur in Reitschulen zusätzlich Angeboten.

 

Wo kann ich die Prüfung ablegen?

Den Sachkundenachweis für Pferde nach § 11 Tierschutzgesetz kann bei verschiedenen anerkannten Bildungsträgern und Institutionen absolviert werden.

  1. Pferdeschulen und Reitschulen

  2. Landwirtschaftliche Fachschulen
    Diese Schulen bieten den Nachweis oft als Weiterbildung für Landwirte, Züchter oder Personen, die eine Tätigkeit in der Pferdehaltung ausüben wollen.

  3. Tierärztliche Bildungseinrichtungen
    Tierärztliche Akademien und Institute, die auf Tierschutz und Pferdegesundheit spezialisiert sind, bieten ebenfalls Kurse und Schulungen zum Pferdesachkundenachweis an.

  4. Online-Kurse und Fernstudienangebote
    Online-Kurse bieten oft eine Kombination aus Webinaren, Lernmaterialien und Prüfungen, die online abgelegt werden können.

  5. Private Bildungsträger
    Diese bieten häufig maßgeschneiderte Programme an, die auf die speziellen Anforderungen der Teilnehmer zugeschnitten sind, sei es für Berufseinsteiger oder erfahrene Pferdehalter.

  6. Verbände und Züchtergemeinschaften

  7. Bildungszentren der Landwirtschaftskammern
    Bildungszentren richten sich sowohl an Berufseinsteiger als auch an etablierte Landwirte, Reitlehrer oder Tierpfleger.

Was kostet der Pferdesachkundenachweis?

Die Kosten für den Pferdesachkundenachweis nach § 11 Tierschutzgesetz können je nach Anbieter, Umfang der Ausbildung und Region variieren. In der Regel bewegen sich die Preise zwischen 150 € und 700 €.

Was passiert, wenn ich den Pferd Sachkundenachweis nicht mache?

Der Pferdesachkundenachweis ist eine gesetzlich vorgeschriebene Voraussetzung für alle, die beruflich oder gewerblich mit Pferden arbeiten. Es ist also ratsam, den Sachkundenachweis zu absolvieren, um rechtlich abgesichert zu sein und die bestmögliche Pflege und Haltung der Tiere gewährleisten zu können.

Hier sind die wichtigsten Konsequenzen, die auftreten können, wenn der Sachkundenachweis nicht abgelegt wird:

Wer muss den Pferde Sachkundenachweis nicht machen?

Privatpersonen, die Pferde ausschließlich für den Hobbygebrauch halten und nicht beruflich mit Pferden arbeiten, sind grundsätzlich nicht verpflichtet, den Nachweis zu erbringen. Ebenso sind Personen, die bereits eine Ausbildung oder langjährige Erfahrung in der Pferdehaltung haben, häufig von der Sachkundenachweispflicht befreit.

  1. Personen, die bereits über eine entsprechende Ausbildung oder Qualifikation verfügen
  2. Personen, die nicht gewerblich oder beruflich mit Pferden arbeiten
  3. Ausnahmen für bestimmte Tätigkeiten
  4. Befreiung aufgrund von Übergangsregelungen

 

Was passiert, wenn ich den Sachkundenachweis für das Pferd nicht bestehe?

Wird der Pferdesachkundenachweis nach § 11 Tierschutzgesetz nicht beim ersten Versuch bestanden, sind in der Regel keine schweren Konsequenzen zu erwarten. Die Prüfung ist so konzipiert, dass sie ausreichend Gelegenheit bietet, das erforderliche Wissen innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens zu erlangen und nachzuweisen.

Solange der Nachweis noch nicht erbracht wurde, können keine beruflichen Tätigkeiten im Bereich der Pferdehaltung und -betreuung ausgeübt werden, die diesen Nachweis voraussetzen (z. B. als Reitlehrer oder Stallbetreiber). Es gibt jedoch keine schwerwiegenden rechtlichen Strafen, falls die Prüfung nicht bestanden wird.

Wie kann ich mich auf den Sachkundenachweis für das Pferd vorbereiten?

Danke für Deine Anfrage! Um Dich optimal auf den Sachkundenachweis für Pferde vorzubereiten, solltest Du Dich intensiv mit den Themen Haltung, Fütterung, Pflege und Gesundheit von Pferden beschäftigen. Dazu gehören Grundlagenwissen zu Tierschutzgesetzen, artgerechter Pferdehaltung und -verhalten sowie Erste Hilfe für Pferde. Übungsaufgaben und Prüfungsfragen helfen Dir, das Gelernte zu festigen und sicher in die Prüfung zu gehen.

Mit unserem Plakos Testtrainer kannst Du spielerisch lernen und gezielt üben, was in der Prüfung gefragt wird. Unsere Tests und Lerninhalte bereiten Dich Schritt für Schritt auf den Sachkundenachweis vor und machen das Lernen einfach und effektiv!

Häufig gestellte Fragen zum Pferdesachkundenachweis nach § 11

Brauche ich als privater Pferdehalter einen Sachkundenachweis?

Als privater Pferdehalter brauchst du in der Regel keinen behördlich vorgeschriebenen Sachkundenachweis allein dafür, dass du ein Pferd hältst. Du musst aber nach dem Tierschutzgesetz trotzdem über die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um dein Pferd artgerecht zu ernähren, zu pflegen und unterzubringen.

Ja, da gibt es einen klaren Unterschied. Der FN-Sachkundenachweis Pferdehaltung ist ein verbandlicher Qualifikationsnachweis der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und vor allem ein Beleg dafür, dass du dir Wissen zur Pferdehaltung angeeignet hast; ein behördlicher Sachkundenachweis ist dagegen ein rechtlich relevanter Nachweis, den eine Behörde auf Grundlage gesetzlicher Vorschriften verlangen kann. Für private Pferdehalter ist der FN-Nachweis deshalb meist freiwillig und sinnvoll, aber nicht automatisch gleichbedeutend mit einem behördlich geforderten Sachkundenachweis.

Ein Sachkundenachweis nach § 11 TierSchG wird bei der Pferdehaltung vor allem dann relevant, wenn du nicht nur privat, sondern gewerblich oder beruflich mit Pferden arbeitest und dafür eine tierschutzrechtliche Erlaubnis brauchst. Das kann zum Beispiel bei einem Reit- oder Fahrbetrieb, einer Pferdepension oder anderen auf Dauer angelegten Tätigkeiten mit Pferden für Dritte der Fall sein; in solchen Fällen prüft die zuständige Veterinärbehörde auch, ob du die erforderliche Sachkunde nachweisen kannst. Für die reine private Pferdehaltung ist § 11 TierSchG dagegen normalerweise nicht der typische Sachkundenachweis.

Bzgl. des FN-Sachkundenachweises Pferdehaltung gelten vor allem diese Voraussetzungen: Für Sachkundenachweis 1 musst du mindestens 18 Jahre alt sein und an einem Vorbereitungsseminar mit mindestens 35 Lerneinheiten teilnehmen. Bei dem behördlich relevanten Sachkundenachweis nach § 11 TierSchG kommen die genauen Anforderungen nicht einheitlich von der FN, sondern werden von der zuständigen Veterinärbehörde geprüft. In solchen Fällen solltest du die Anforderungen immer vorab direkt mit dem zuständigen Veterinäramt abstimmen. 

Der Unterschied liegt vor allem in Umfang und Zielsetzung: Stufe 1 ist der grundlegende Sachkundenachweis Pferdehaltung und vermittelt das Basiswissen zu Haltung, Fütterung, Gesundheit, Tierschutz und rechtlichen Grundlagen. Stufe 2 baut darauf auf und umfasst optionale, vertiefende Fortbildungen zu speziellen Themen der Pferdehaltung, zum Beispiel zur Haltung älterer Pferde.

Der Sachkundenachweis Pferdehaltung umfasst in der Regel mindestens 35 Lerneinheiten. Viele Lehrgänge verteilen diese auf vier Tage einschließlich Abschlussprüfung.

Im Sachkundenachweis Pferdehaltung geht es vor allem um die Grundlagen einer verantwortungsvollen und artgerechten Pferdehaltung. Typische Themen sind Pferdeverhalten, Haltungssysteme, Fütterung, Gesundheitsvorsorge, Hygiene, Hufpflege, Weide- und Boxenhaltung, Stallmanagement, Tierschutz, Transport sowie wichtige rechtliche Grundlagen rund um die Pferdehaltung. Ziel ist, dass du die Bedürfnisse des Pferdes verstehst und Pferde im Alltag sicher und fachgerecht versorgen kannst.

Den Sachkundenachweis Pferdehaltung kannst du in der Regel bei FN-anerkannten Vereinen, Betrieben oder über Angebote im Umfeld der Landespferdesportverbände machen. Eine gute Anlaufstelle ist die FN selbst, denn dort findest du die Informationen zu Qualifikationen im Umgang mit dem Pferd sowie Seminar- und Veranstaltungsangebote. Wenn du einen passenden Lehrgang suchst, lohnt sich außerdem der Blick ins FN-Pferdebranchenbuch oder zu deinem zuständigen Landesverband.

Die Kosten für den Sachkundenachweis Pferdehaltung können je nach Anbieter etwas unterschiedlich ausfallen. Ein aktuelles Beispiel aus Westfalen liegt bei 440 Euro Teilnahmegebühr für den viertägigen Lehrgang inklusive Prüfung; Zusatzkosten für Unterkunft oder Verpflegung können noch dazukommen. Am besten prüfst du deshalb immer den konkreten Lehrgangsanbieter, weil die Preise regional variieren können.

Den Sachkundenachweis Pferdehaltung kannst du normalerweise nicht komplett online machen. Die FN und Verbandsangebote beschreiben ihn als mehrtägige Fortbildung mit Abschlussprüfung, also typischerweise als Präsenzlehrgang vor Ort. Online-Seminare rund ums Pferd gibt es zwar ergänzend, sie ersetzen den eigentlichen Sachkundenachweis aber in der Regel nicht.

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